Die Enttäuschung war groß nach dem unglücklichen Viertelfinalaus.

gau (05.01.2020) Nach zwei Turniersiegen beim Joma-Cup in den Jahren 2018 und 2019 scheiterten die D-Junioren der TSG Futsalia Seckenheim, die in dieser Saison eine Spielgemeinschaft mit Germania Friedrichsfeld bilden, in Eberbach schon im Viertelfinale. Das allerdings denkbar knapp und unglücklich.

Gegen die JSG Neckar Odenwald gab es einen offenen Schlagabtausch, bei dem Torhüter Yusuf einige tolle Paraden zeigte. Auf der anderen Seite hatten aber auch Marlon und Yavuz gute Gelegenheiten zum Siegtreffer, Marlon scheiterte einmal sogar nur an der Latte.

Kurz vor Schluss dann das Aus: Der Ball prallte nach einer Rettungsaktion von einem Basketballkorb am Rand - der Schiedsrichter hätte hier eigentlich abpfeifen müssen - vors Seckenheimer Gehäuse, wo den Futsalianern ein Eigentor unterlief. Das 0:1, das gleichzeitig den Endstand bedeutete. Der Traum vom Halbfinale war ausgeträumt.

Zu Beginn hatte die Futsalia nur schwer ins Turnier gefunden. Der Eberbacher SC nutzte in der ersten Partie zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff einen Seckenheimer Ballverlust in der eigenen Hälfte zum 1:0-Endstand. Und gegen die bärenstarke "Anpfiff-ins-Leben"-Truppe der SGK Heidelberg gab es nach schwacher Partie sogar ein 0:6.

Doch die fünf Jungs und zwei Mädchen zeigten viel Charakter und stemmten sich gegen das drohende frühe Aus. Yavuz und Marlon sorgten mit ihren Treffern für ein 2:0 gegen die JSG Neckar Odenwald 2. Und Yavuz mit diesmal zwei Treffern für das hochverdiente 2:1 gegen den BSC Mückenloch. Das Viertelfinale war erreicht, zu mehr reichte es diesmal leider nicht.

Es spielten: Yusuf, Arlind, Gwendolyn, Lukas, Yavuz, Marlon, Lize.